Historie | Umnutzung
Umnutzung

St. Stephanus wird 2004 als kleinste Gemeinde Hamburgs mit umliegenden Gemeinden verschmolzen. Die Kirche wird entwidmet, und die Räumlichkeiten werden zunächst von verschiedenen Einrichtungen genutzt. Die evangelische Kirche entscheidet sich schließlich zum Verkauf des ehemaligen Gotteshauses, um mit dem Erlös die Gemeindearbeit zu fördern. Mehrere Konzepte, wie die Idee eines bekannten Fernsehkochs, ein Restaurant in der Kirche einzurichten, scheiterten.

2008 kauft der Privatinvestor Torsten Reim das Gemeindezentrum. Orgel, Altar und Kanzel gehen in den Besitz der evangelischen Kirche über. Das originale Taufbecken, das aus der Glocke der St. Katharinen-Kirche gefertigt wurde, verbleibt im Gebäude.

Während in das Gemeindehaus und das Pastorat ein Elementarkindergarten und eine Kinderkrippe ziehen,

soll die Kirche als Event-Galerie genutzt werden. Hierfür wird sie in enger Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz saniert und modernisiert.

In enger Zusammenarbeit verwandeln der Architekt Rainald Mülhens und Torsten Reim die Kirche durch eine Vielzahl von Maßnahmen in eine moderne Eventlocation:

  • Qualitätsfenster mit hohem Lichtdurchlass
  • Einbau einer Stahl-Empore und neue Geschossverbindungen
  • Ansprechende Farbgebung des Kirchenraums und Böden aus Eichenholzparkett
  • Hochwertige Küchen und Sanitärräume
  • Neueste Haus- und modernste Veranstaltungstechnik
  • Glasschiebewände zum Abtrennen

 

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